Praxisintegriertes Aufbaustudium

Wer sich für das Praxisintegrierte Aufbaustudium bewerben möchte, bringt bereits Qualifikationen mit. Ausgerüstet mit diesen Grundlagen bewerben sich Interessentinnen und Interessenten um eine diözesane Studienempfehlung. Diese wird nach einem qualifizierten Auswahlverfahren erteilt.
 
Die Bewerbungsfrist endet mit dem 30. April des laufenden Jahres.
 

Voraussetzungen zur Bewerbung

Diese Qualifikationen bringen Sie mit
  •  einen Abschluss der Schulausbildung mit mittlerem Bildungsabschluss (oder mit einem vergleichbaren Schulabschluss) oder der Fachhochschulreife oder der allgemeinen Hochschulreife
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium
 
 

1. Studienjahr

Religionspädagogisches Studienjahr
Im Religionspädagogischen Studienjahr nehmen die Studierenden am Religionspädagogischen Kurs der Katholischen Akademie Domschule Würzburg (Fernstudium) teil, machen Praxiserfahrungen im Lernfeld Schule, das heißt, sie unterrichten vier bis sechs Wochenstunden katholischen Religionsunterricht (Primarstufe und Sekundarstufe I) und werden dabei von einer Mentorin oder einem Mentor begleitet und besuchen ergänzend diözesane Module der Erzdiözese Freiburg.
 
Hier reflektieren die Studierenden in der Fachbegleitung Religionsunterricht ihre Praxiserfahrungen in der Schule.
Darüber hinaus gehören die Module Wissenschaftliches Arbeiten und Prävention sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige und erwachsene Schutzbefohlene, sowie die Module Spiritualität und Persönlichkeitsbildung zu den ergänzenden diözesanen Modulen.
 
Diese Prüfungsleistungen beinhaltet das Religionspädagogische Studienjahr:
  • zwei beratende Unterrichtsbesuche
  • zwei benotete Lehrproben
  • die Erstellung einer Praxismappe
  • eine mündliche Abschlussprüfung
 

2. Studienjahr

Pastoraltheologisches Studienjahr
Im Pastoraltheologischen Studienjahr liegt der Schwerpunkt auf dem Modul Glaubenskommunikation/Katechese und dem Modul Liturgie.
In jeweils acht Studientagen werden diese pastoralen Handlungsfelder erarbeitet.
Ergänzt werden diese Tage durch die Aneignung von vertiefendem theologischem, liturgischem und pastoralem Wissen durch entsprechendes Literaturstudium.
 
Die neuen Lernerfahrungen aus den beiden Modulen werden in der Praxis vor Ort erprobt und reflektiert. Dies geschieht im Rahmen einzelner Projekte, die thematisch mit den beiden Modulen in Zusammenhang stehen. Hierzu absolvieren die Studierenden ein Praktikum in einer Kirchengemeinde und werden von einer Mentorin oder einem Mentor begleitet. Die Praktikumszeit beträgt 250 Stunden.
Die Studierenden unterrichten zwei Wochenstunden Religionsunterricht aus dem Deputat einer Mentorin oder eines Mentors.
 
Darüber hinaus gehören weiterhin die Module Wissenschaftliches Arbeiten, Fachbegleitung Religionsunterricht, Spiritualität und Persönlichkeitsbildung zum Curriculum des Pastoralpraktischen Studienjahres.
 
Diese Prüfungsleistungen beinhaltet das Pastoralpraktische Studienjahr:
  • Modulprüfungen Liturgie
  • Modulprüfungen Glaubenskommunikation und Katechese
  • Erstellung einer wissenschaftlichen Hausarbeit
  • Ein beratender Unterrichtsbesuch
 
Der Abschluss des Praxisintegrierten Aufbaustudium lautet: Religionspädagogin oder Religionspädagoge, Kirchliches Examen.
 
Für diese beiden Studienjahre schließt das Erzbischöfliche Ordinariat einen Ausbildungsvertrag mit den Studierenden, darüber erhalten die Studierenden Studienbeihilfe.
 
 

Gemeindereferent*in werden

JETZT bewerben!
Zum 1. September 2026 startet ein neuer Studienkurs des Praxisintegrierten Aufbaustudiums zur Gemeindereferentin oder zum Gemeindereferenten an der Fachakademie für Pastoral  und Religionspädagogik.
Bei Rückfragen nehmen Sie gerne mit Studienleiterin Carmen Schönemann Kontakt auf.
  
Studienleiterin Praxisintegriertes Aufbaustudium
Sachbearbeiterin/ Prüfungsamt
Geistliche Mentorin